Schön, dass du mich gefunden hast! Willkommen auf meiner Autorenseite!


Über mich

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal ein Buch schreiben würde. Ich wollte reisen und die Welt sehen. Ich habe ein One-Way-Ticket nach Buenos Aires gekauft und mich auf den Weg gemacht.
Ich habe die Eisfelder Kanadas erkundet, bin durch den Dschungel in Costa Rica gewandert und habe in Indien den besten Chai meines Lebens getrunken. Und irgendwo zwischen all diesen Orten, Begegnungen und Momenten, hat sich in meinem Kopf eine Geschichte zusammengesetzt.
Eines Tages habe ich angefangen zu schreiben. Nicht, weil ich es musste, sondern weil es mir total viel Spaß gemacht hat. Was als Idee begonnen hat, wurde zu einer Welt, die mich nicht mehr losgelassen hat. Und so ist aus meiner Reise ein High-Fantasy Roman geworden.

Interview von Dori (dorithebooktrovert)

Original auf Instagram

Liebe Karen, magst du uns als erstes direkt mal verraten, wie du überhaupt zum Schreiben gekommen bist?

Die Idee zu Schreiben kam mir auf meiner einjährigen Weltreise. Ich habe dort viel gesehen und viel erlebt und dachte mir: Vielleicht sollte ich ein Buch schreiben? 

Ich hatte vorher noch nie geschrieben – mein Debütroman war also mein erster Versuch. Anfangs war es eher ein Experiment, um zu sehen, ob das überhaupt etwas für mich ist. Das Schreiben hat mir dann aber so viel Spaß gemacht, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte. Aus einer beiläufigen Idee ist eine unglaubliche Leidenschaft geworden.

Und wie kam es dann speziell zu der Idee für Crown and Empire?
Nachdem ich beschlossen hatte, einen Fantasy Roman zu schreiben, hatte ich die Geschichte in groben Zügen sehr schnell im Kopf - bis hin zu ihrem Ende. Die Nebenhandlungen haben sich erst während des Schreibens ergeben.
Beim Worldbuilding habe ich mich stark von meinen Reisen inspirieren lassen – von Landschaften und Orten, die mich beeindruckt haben. Im Prinzip habe ich meine Reiselust in eine Fantasywelt gegossen. 😉
Wer die realen Orte sehen möchte, findet unter "Galerie" Fotos zu den Orten der Inspiration.


Sich die echte Welt anzusehen hat dir also dabei geholfen deine eigene entstehen zu lassen?

Ja, das Worldbuilding ist stark von meinen eigenen Reiseerfahrungen inspiriert und hat mir sehr viel Freude gemacht. Diesen Kontinent mit seiner Geografie, seinem Klima, seinen Kulturen, seiner eigenen Mythologie und den verschiedenen gesellschaftlichen Schichten zu erschaffen, und dabei auf jedes Detail zu achten wie zB die Kulinarik - unterschiedlich nach gesellschaftlichem Stand und Geografie - bis hin zur gehobenen Ausdrucksweise im weißen Palast, damit alles stimmig ist, fand ich besonders spannend. 

Ist es dir während des Schreibens zeitweise schwer gefallen, es "einfach durchzuziehen"?
Überhaupt nicht. Als ich zu schreiben begonnen habe, dachte ich mir, wenn es mir Spaß macht, schreibe ich die Geschichte bis zu ihrem Ende. Wenn nicht, dann lasse ich es halt wieder. Aber tatsächlich hat mich die Geschichte so mitgerissen, dass ständig neue Ideen und Nebenhandlungen dazugekommen sind. Ich möchte keinen Tag des Entstehungsprozesses von Crown and Empire missen. 

Welche Szene hast du denn am liebsten geschrieben und welche nicht?

An den Abenteuer Szenen hatte ich besonders viel Spaß. Gelegentlich hatte ich Wörter im Satz vergessen, da meine Gedanken schneller waren als meine Finger. 

Auch Laras Charakterentwicklung habe ich gern geschrieben und darauf geachtet, dass sie sich Kapitel für Kapitel ein wenig mehr verändert. 

Eliza und Nito hingegen… Da musste ich schon viel überlegen, wie ich sie fies und dennoch vielseitig und komplex darstellen kann. 

Wie war es für dich, als dir bewusst wurde, dass dein Buch wirklich veröffentlicht wird? 

Den Verlagsvertrag zu unterschreiben war das unglaublichste Gefühl überhaupt. Ich hatte ja zuvor noch nie einen Roman geschrieben – umso unglaublicher war es, dass jemand an das Manuskript geglaubt hat und es tatsächlich veröffentlichen wollte. Diese Wertschätzung hat mich tief berührt. Ich bin dem Isegrim Verlag unendlich dankbar für diese Chance. 

Zu wissen, dass da draußen Menschen sind, die deine Geschichte lesen wollen - wie lässt sich das beschreiben?

Ich freue mich unglaublich über jede*n einzelne*n, die*der sich für mein Buch interessiert! Da ich noch nie etwas veröffentlicht habe, ist die Resonanz für mich gerade wirklich überwältigend. In den letzten Tagen habe ich mich sogar in einer sehr surrealen Situation wiedergefunden: Zwei Tage nach dem Release stand ich in einer Thalia Filiale in Wien, als ich plötzlich hörte, wie jemand nach meinem Buch fragte! 

Apropos lesen - worauf können wir uns denn in der Fortsetzung freuen?

Ich möchte ja nicht spoilern, aber in Band 2 lege ich jedenfalls noch eine Schippe drauf: Es wird emotional, spannungsgeladen und unvorhersehbar. 

Aber ich verspreche: Am Ende laufen alle Fäden zusammen, keine Frage bleibt unbeantwortet. Der Bogen schließt sich nicht nur zum ersten Kapitel, sondern bis zurück zum Prolog und dem Aufstieg des Imperiums. Ihr dürft also gespannt sein!